
ICH,
SCHAUSPIELER
ENGAGE
MENTS
Mit acht Jahren stand ich in einer Volksschul-Aufführung zum ersten Mal in einer Hauptrolle auf der Bühne – und ab diesem Moment hatte mich das Schauspielfieber gepackt. Aus ersten Gehversuchen im Schultheater wurde schnell die feste Entscheidung, aus dieser Leidenschaft mehr als nur ein Hobby zu machen. Für das handwerkliche Fundament sorgten privater Schauspiel- und Sprechunterricht in Graz sowie intensive Workshops, die ich 1998/99 in Los Angeles besuchte. Parallel dazu fand ich meine künstlerische Heimat im Theater: Seit 1995 stehe ich regelmäßig auf den Brettern verschiedenster Independent-Bühnen, darunter die Kleine Komödie Graz und das Theater Center Forum Wien.
Auch die Liebe zum Film entdeckte ich sehr früh, allerdings zunächst auf eine herrlich unperfekte Art. Mit 14 Jahren drehte ich gemeinsam mit meinem guten Freund Andreas Auinger meinen allerersten Kurzfilm – an einem einzigen Nachmittag. Es folgten über 20 weitere Streifen, bei denen heute im Rückblick wohl eher charmantes Fremdschämen angesagt ist. Doch genau diese wilde, experimentelle Anfangszeit war meine wertvollste Spielwiese. Sie hat mich gelehrt, einfach zu machen, mich auszuprobieren und vor der Kamera ein sicheres Gefühl für Timing und Präsenz zu entwickeln.
Aus den jugendlichen Film-Experimenten von damals sind längst professionelle Projekte geworden, auf die ich heute mit Stolz blicke. Zu den absoluten Meilensteinen zählt dabei die Trash-Science-Fiction-Komödie "Space Tours - Mission E. V. A.", die uns bis zum renommierten "New York International Independent Film Festival" brachte. Aber auch Produktionen wie der Kurzfilm "Heiß gekocht" unter der Regie von Anna Heuss haben mich als Schauspieler geprägt. Ob auf der Theaterbühne oder am Filmset – mein Ziel ist es bis heute geblieben, das Publikum mit genau jener Faszination anzustecken, die mich schon als Achtjährigen erwischt hat.
SHOW REEL


RAINER
DARSTELLER
Ich lebe für den Moment, in dem ein Mensch ein anderes Leben betritt. Wenn aus einem Text ein Schicksal wird, aus einer Figur ein Gegenüber und aus einem Augenblick eine Wahrheit. Schauspiel bedeutet für mich, viele Leben zu leben – und manche davon loszulassen, Abend für Abend.
Auf der Bühne, vor der Kamera oder im Probenraum falle ich bewusst in andere Welten. Ich tauche ein in Situationen, Gedanken und Emotionen, erlebe sie mit offenem Blick und vollem Einsatz. Nicht, um etwas zu zeigen, sondern um etwas erfahrbar zu machen. Für mich. Und für alle, die zusehen. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Figur – und doch bin ich es, der ihr Stimme, Körper und Atem leiht. Mit Präsenz, Timing und dem Gespür für den Moment entsteht diese Nähe, in der zwischen Rolle und Publikum kein Abstand mehr existiert. Genau dort beginnt das Erzählen.
Schauspiel ist für mich keine Darstellung, sondern Einladung. Eine Einladung, mitzuleben, mitzufühlen, mitzusterben – und vielleicht verändert aus dem Zuschauerraum zurückzukehren. Jede Geschichte darf atmen, jede Emotion ihren Platz finden.Wenn du Theater, Film oder Spiel suchst, das nicht erklärt, sondern berührt, dann lass uns genau diesen Raum öffnen. Für Geschichten, die bleiben. Und für Leben, die man für einen Moment mitlebt.






















